Holy Land Coordination 2026

The 2026 meeting will take place in Jerusalem from Saturday 17 to Thursday 22 January 2026. Bishops will represent the Episcopal Conferences of: Canada, Denmark, England and Wales, Finland, France, Germany, Iceland, Ireland, Italy, Norway, the United States of America, Scotland, Spain and Sweden.

 

Worum geht es? Die Holy Land Coordination ist eine internationale Gruppe von Bischöfen, die sich jedes Jahr im Namen ihrer jeweiligen Bischofskonferenz ins Heilige Land begeben. Ziel ist es, ihre Solidarität mit den dortigen christlichen Gemeinschaften zu zeigen und anschließend in ihren Heimatländern darüber zu berichten. Begleitet werden sie jeweils von erfahrenen Priestern und Laien.

Die Holy Land Coordination 2026 findet vom 17. bis 22. Januar in Jerusalem statt. Teilnehmen werden Bischöfe aus den Bischofskonferenzen von  Dänemark, Deutschland, England und Wales, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Kanada, Norwegen, Schottland, Spanien, den USA, Schweden und der Schweiz. Bischof Peter Bürcher wird sowohl die Schweiz als auch die Nordischen Länder vertreten.

Die Bischöfe werden den lateinischen Patriarchen von Jerusalem, den Apostolischen Nuntius sowie den Pfarrer von Gaza in einer Online-Begegnung treffen. Außerdem besuchen sie die Comboni-Schwestern, die sich seit Langem für beduinische Gemeinschaften einsetzen. Am Sonntag feiern sie die Messe mit den Katholiken von Taybeh und verbringen den Tag gemeinsam mit den melkitisch griechisch-katholischen und den griechisch-orthodoxen Gemeinden. Taybeh ist das einzige Dorf im Heiligen Land wo noch nur Christen leben.

Weitere Begegnungen sind mit dem St.-Jakobus-Vikariat, dem Rossing Center for Education and Dialogue sowie mit Rabbis for Human Rights geplant – ein Ausdruck des kirchlichen Engagements für Dialog und Menschenwürde in einem komplexen Umfeld.

Ein pastoraler Besuch führt die Gruppe ins Lateinische Patriarchalseminar von Bethlehem, unter dem Leitmotiv: „Ein Land der Verheißung: Begegnung und Dialog mit Menschen, die Hoffnung tragen.“ Das Seminar bildet zukünftige Priester und engagierte Laien für den Dienst an der lokalen Kirche aus – in einem Umfeld, das von großer Fragilität geprägt ist.

Diese Begegnung ist Teil eines fortlaufenden Pilgerwegs der Solidarität. Sie bekräftigt, dass die Kirche im Heiligen Land nicht allein ist und dass das Land der Verheißung ein Ort bleibt, an dem Hoffnung entsteht und geteilt wird.