12/16/11
Weltfriedenstag 2012

Papst Benedikt XVI. hat seine diesjährige Botschaft zum Weltfriedenstag unter das Motto "Die Jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen" gestellt.
Es gehe darum, so der Papst, den jungen Menschen die Wertschätzung für die positive Bedeutung des Lebens zu vermitteln. Hier die Botschaft im Wortlaut.
48. Weltgebetstag für geistliche Berufungen
Der 4. Sonntag der Osterzeit - in diesem Jahr am 15. MAi 2011 - wird traditionell als Weltgebetstag um geistliche Berufungen begangen. Papst Benedikt XVI. stellt seine Botschaft in diesem Jahr unter das Motto "Die Berufungen in der Ortskirche fördern".
Er betont die Wichtigkeit, dass jede Ortskirche "immer empfänglicher und aufmerksamer für die Berufungspastoral werden, indem sie auf verschiedenen Ebenen, in der Familie, in der Pfarrei und in den Vereinigungen vor allem die Kinder und die Jugendlichen - wie es Jesus mit seinen Jüngern getan hat - dazu erzieht, eine echte und herzliche Freundschaft mit dem Herrn in der Pflege des persönlichen und liturgischen Gebets reifen zu lassen".
Die Botschaft des Papstes im Wortlaut: deutsch - englisch - polnisch
CCEE - Ein Brief an die katholischen Bischöfe Europas
In einem Brief an die katholischen Bischöfe Europas reflektiert der Präsident von CCEE Kardinal Peter Erdö - Erzbischof von Esztergom-Budapest und Primat von Ungarn - über die Rolle und die zukünftigen Herausforderungen der Organisation aus Anlass des 40 jährigen Jahrestages. Der Brief im Wortlaut in deutsch, englisch, französisch und italienisch.
Fastenbotschaft des Papstes 2011
Unter den Titel "Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begragen, mit ihm auch auferweckt" hat Papst Benedikt XVI. seine Botschaft zur Fastenzeit 2011 gestellt und markiert den Weg durch die Fastenzeit auf Ostern hin anhand einer Auslegung der Sonntagsevangelien. (mehr)
01/12/11
Botschaft zum Weltkrankentag 2011

Unter dem Motto "In seinen Wunden seid ihr geheilt" hat Papst Benedikt XVI. seine Botschaft zum XIX. Weltkrankentag veröffentlicht. Alljährlich wird dieser Tag am 11. Februar, dem Gedenktag der Heiligen Jungfrau von Lourdes weltweit gefeiert. Die Botschaft des Heiligen Vater kann hier in folgenden Sprachen gelesen werden: deutsch, englisch und polnisch.
10/18/10
Brief des Heiligen Vaters an die Seminaristen

In einem sehr persönlichen Brief an die Seminaristen hat Papst Benedikt XVI. die persönliche Beziehung des Priesters zu Gott in Jesus Christus als allerwichtigste Grundlage betont und ihnen seine Verbundenheit und Gebetsbegleitung in diesen schwierigen Zeiten zugesagt. (more...)
10/13/10
Weltjugendtag 2011 Madrid

Vom 16.-21. August 2011 findet der Weltjugentag in Madrid statt. Er wird unter dem Motto "Verwurzelt in Jesus Christus und auf ihm gegründet, fest im Glauben" (Kol 2,7) stehen.
Weitere Informationen unter www.madrid11.de oder www.wjt.de
03/27/10
Audienz der NBK beim Heiligen Vater
Die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz waren am 25. März 2010 beim Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. zur ABschlussaudienz des Ad Limina Besuches geladen. Bischof Arborelius, der Vorsitzende der Konferenz, betonte in seiner Ansprache an den Heiligen Vater die Dankbarkeit der nordischen Katholiken für die klare Haltung des Papstes zu ethischen Fragestellungen, sowie für seinen Einsatz für Einwanderer und Flüchtlinge. Die gesamte Rede des Vorsitzenden ist hier zu lesen.
In seiner Antwortrede an die Bischöfe betonte der Papst seine Freude und Dankbarkeit für den nordischne Familienkongress in Jönköping, der im Mai stattfinden wird. Er hob die besondere Aufgabe der Bischöfe hervor, für die Rechte und die Bildung der Familien einzutreten. weiter...
Abschlusskommuniqué des internationalen Bischofstreffens zur Unterstützung der Kirche im Heiligen Land

Wir Bischöfe der Koordinationsgruppe zur Unterstützung der Kirche im Heiligen Land treffen uns seit 1998 im Heiligen Land, um unsere Solidarität mit der örtlichen christlichen Gemeinschaft zu zeigen und am pastoralen Leben der Ortskirche teilzuhaben. Der Glaube, den wir bei den Christen im Heiligen Land erleben, inspiriert alle, aber wir hören auch immer wieder und sehen mit eigenen Augen, dass Besatzung und Unsicherheit, Angst und Frustration das Leben der Menschen in diesem Land beherrscht. Dem anderen die Schuld zuzuweisen bedeutet, sich der Verantwortung zu entziehen und ist gleichzeitig ein Versagen der Führung, einer Führung, der die Menschen so dringend bedürfen. Wir haben es vernommen und wir teilen die Überzeugung, dass pro-Israel zu sein heißen muss, auch pro-Palästina zu sein. Das bedeutet, für Gerechtigkeit für alle zu sein, die gewiss zu einem dauerhaften Frieden führen wird.
Wir erkennen, wie wichtig die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der Palästinensischen Behörde und Israel ist. Wir wiederholen die Worte von Papst Benedikt, die er am 9. Januar an das Diplomatische Corps gerichtet hat, und in denen er seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass dieser Dialog „fortgesetzt wird, damit man zu einem dauerhaften Frieden gelangt, der das Recht beider Völker garantiert, in souveränen Staaten und innerhalb von sicheren und unter Achtung der Rechte aller Beteiligten international anerkannten Grenzen in Sicherheit zu leben." Ein ausgehandeltes Abkommen ist dringend erforderlich.
Dieser Dialog wird durch Extremismus und Intoleranz gefährdet und untergraben; die Anzeichen dafür sind nur allzu offenkundig in den Haltungen, Urteilen und Taten von viel zu vielen in der heutigen Welt. Dies betrifft beide Seiten und wir rufen zu Toleranz und mutiger Führung auf, die Vergebung und Demut zeigen und ein friedliches Zusammenleben fördern kann.
Ungeachtet der ernsten Probleme, von denen uns in diesem Jahr berichtet wurde und die wir gesehen haben, gibt uns unser Glaube Hoffnung, und es gibt in der Tat Zeichen der Hoffnung: die Zusammenkunft von Kirchen zur Nahostsynode; die wachsende Zahl von Pilgern; die interreligiöse Zusammenarbeit und Freundschaft, die wir in Galiläa erlebt haben und die für alle ein Beispiel ist; die Wohnbauprojekte des Lateinischen Patriarchats und der Kustodie des Heiligen Landes; die humanitäre Arbeit von katholischen Organisationen in Verbindung mit einer Reihe von weiteren praktischen Initiativen im Bereich der Bildung und Kultur zur Unterstützung der örtlichen Gemeinschaft – die wir alle befürworten und unterstützen. Vor allem aber wird unsere Hoffnung genährt durch das andauernde Zeugnis der christlichen Gemeinschaften, denen wir begegnet sind und mit denen wir in Gaza, Nablus, Jerusalem und Galiläa unseren Glauben gefeiert haben.
Wir begrüßen ferner den Fortschritt in den Verhandlungen zwischen Israel und dem Heiligen Stuhl in der Hoffnung auf eine baldige Resolution.
Die politischen Führer beider Seiten und unserer eigenen Länder müssen Mut, Entschlossenheit und Kreativität an den Tag legen, damit die bescheidene Hoffnung der Mehrheit auf ein friedliches Zusammenleben Wirklichkeit wird. Juden, Christen und Muslime sollten ihrer Lebensweise treu bleiben, d.h. immer eine grundlegende Offenheit gegenüber allen anderen zeigen.
Gott schütze alle Menschen im Heiligen Land.
Unterzeichner des Schlusskommuniqués von 2012:
Erzbischof Patrick Kelly – Erzbischof von Liverpool (England und Wales)
Erzbischof Riccardo Fontana – Bischof von Arezzo-Cortona-Sansepolcro (Italien)
Erzbischof Richard Smith – Erzbischof von Edmonton (Kanada)
Erzbischof Joan-Enric Vives I Sicilia – Bischof von Urgell (Spanien)
Bischof Gerald Kicanas – Bischof von Tucson (USA)
Bischof Heinrich Mussinghoff – Bischof von Aachen (Deutschland)
Bischof Michel Dubost – Bischof von Evry (Frankreich)
Bischof Peter Bürcher – Bischof von Reykjavik (Nordische Bischofskonferenz)
Bischof William Kenney – Weihbischof von Birmingham (England und Wales)
01/16/12
Die Bischöfe der Koordination für das Heilige Land begegnen den Religionen im Heiligen Land

Am Dienstag, den 10. Januar 2012 besuchten die Bischöfe der Koordination für das Heilige Land Galiläa, um dort der christlichen Gemeinden zu begegnen.. (…)
Eine der größten Herausforderungen für die Kirche von heute ist der Dialog zwischen Kulturen und Religionen in einer multireligiösen Gesellschaft. Dies gilt umso mehr und oft umso dramatischer für das Heiligen Land, das die Bischöfe des Koordinierungsausschusses in diesen Tagen besuchen: Ein Beispiel ist Galiläa, das „Galiläa der Nationen“, wohin sich die Bischöfe mit ihren Mitarbeitern und Priester und Journalisten am 10. Januar 2012 aufmachten. Vor Ort wollten sie Einblick in die Erfahrung des interreligiösen Dialogs und in die Zusammenarbeit der christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land gewinnen und diese miterleben.
Das Heiligtum von Muhraqa
Die erste Etappe führte sie zu dem auf dem Gipfel des Berges Karmel gelegenen Heiligtum von Muhraqa. An diesem Ort wird der Prophet Elia gleichzeitig von Juden, Christen, Muslimen und Drusen verehrt. Der Berg Karmel gilt traditionell als Symbol für eine wahre und aufrichtige und ohne Kompromisse und Synkretismus geführte interreligiöse Begegnung. Die Gruppe der Koordination, die der Nuntius und Apostolische Delegat, Erzbischof Antonio Franco und P. Pietro Felet, Sekretär der Versammlung ACOHL anführten, begrüßten Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo, der Lateinische Patriarchalvikar für Israel und Paul Sayah, der maronitische Erzbischof von Haifa und die Karmeliter-Patres, die verantwortlich sind für das Heiligtum.
Die Messe zelebrierte der kanadische Bischof Richard Smith. Er hielt dabei eine kurze, der Bedeutung dieses Ortes angemessene Predigt. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst genossen alle die Gastfreundschaft der Karmeliter-Patres und bewunderten die einzigartige Landschaft des Karmel und der Ebene von Esdraelon. Das klassische Gruppenfoto entstand unter dem Feuerschwert des Propheten Elias, dem Propheten des Monotheismus.
Haifa
Die zweite Etappe führte nach Haifa zum griechisch-katholischen Erzbischof Elias Shaccour, der die Gruppe zusammen mit seinen Priestern und Mitarbeitern begrüßte. Nach einer allgemeinen Einführung über die griechisch-katholische Diözese gab es Raum für einen interessanten Dialog zwischen den Bischöfen und dem stellvertretenden Bürgermeisters von Haifa, Herrn Kulas Eliezer über die Stadt Haifa, die ein Symbol für die soziale Harmonie und den interreligiösen Frieden ist. Diese Stadt hat ihre Wurzeln in der biblischen Botschaft vom Berg Karmel und ist gleichzeitig als alte Hafenstadt zur Welt hin geöffnet. In diesem Zusammenhang übergab Bischof Marcuzzo Herrn Kulas im Namen aller anwesenden Bischöfe eine Kopie der Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag.
Danach lud Mgr Shaccour den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, der soeben die Besuchergruppe erreicht hatte, und alle übrigen Bischöfe und die Priester seiner Diözese zu einem typisch orientalischen Mittagessen ein. Weitere Priester und Ordensleute aus Haifa stießen ebenfalls zu der im Restaurant der Stella Maris versammelten Gruppe.
Ibbilin
Die dritte Station war Ibbilin, die Heimat der ersten modernen Seligen des Heiligen Landes, Sr. Maria des Jesus dem Gekreuzigten. Hier begrüßte Bischof Elias Shaccour die anwesenden Gäste, die er zu einem Forumsgespräch über die „Kirche der Bergpredigt“ eingeladen hatte: Bischöfe, muslimische Imame, drusische Scheichs und jüdische Rabbiner. Dabei erklärte er einige ausgewählte Ikonen und Fresken, die sich mit der friedlichen Koexistenz zwischen den Völkern und Religionen auseinandersetzen.
Bischof Shaccour führte dann seine Gäste in die Aula des der Maria Bawardi gewidmeten Gymnasiums, das als interreligiöses Forum gedacht ist. Insgesamt nahmen 15 Vertreter fast aller in Israel vertretenen religiösen Gemeinschaften, d.h. Christen, Juden, Muslime, Drusen und Ahmadites (muslimische Reformbewegung) an dem Treffen teil, zum dem das Sekretariat der ACOHL und der Rat der religiösen Führer in Israel eingeladen hatte. Zu diesem Treffen kamen ebenfalls etwa dreißig Priester, Ordensleute und Laien aus der Umgebung.
Bischof Marcuzzo stellte im Namen der übrigen katholischen Bischöfe das Thema der Begegnung vor und leitete auch die Diskussion. Er erinnerte dabei an einige der jüngsten Ereignisse des interreligiösen Dialogs und hinterfragte die Früchte dieser Begegnungen: „Das Treffen von Papst Benedikt XVI. mit dem Rat der religiösen Führer in Israel in Nazareth am 14. Mai 2009, die Begegnung in Assisi im Oktober vergangenen Jahres und die von Papst Benedikt XVI. gewährte Audienz desselben Rates am 10. November 2012 in Rom. Diese Treffen haben eine Reihe schöner Dokumente hervorgebracht und waren eine Gelegenheit der unterschiedlichen religiösen Führer, großartige Reden zu halten. Aber die wichtigste Grundfrage bleibt: Was passiert als Nächstes? Was tun wir, um das Gesagte in die Tat zu übersetzen? Was bedeutet der Dialog im konkreten Alltag?“
Beginnend bei diesen Fragen intervenierten ein Vertreter jeder Glaubensgemeinschaft: Prof. Fadhel Mansour für die Drusen, Scheich Samir Al-Assi aus Akko für die Muslime, Scheich Falah Odeh für die Ahmaditen des Berges Karmel und Rabbi Ronen Lubich aus Nir Etzion für das Judentum. Jeder ging in seiner Antwort auf die Aspekte der Toleranz, der Akzeptanz des Anderen und des Dialogs in seiner jeweiligen Gemeinden ein.
In der Vielfalt der gemachten Vorschläge fand sich ein Einvernehmen in drei praktischen Punkten: 1) Ausbildung religiöser Führer zum Dialog, 2) Arbeit in den Schulen, in diesem Sinne vor allem die Veränderung der Lehrbücher, 3) Mobilisierung der Jugendverbände und -bewegungen, die Kultur des Dialogs und der Zusammenarbeit zu verbreiten. Das sind Ziele, die durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen religiösen Gemeinschaften und der öffentlichen Hand erreicht werden können. Hierfür kommt dem Rat der Religionsführer in Israel eine wichtige Bedeutung zu.
Mgr Sayyah drückte seine tiefe Überzeugen aus, „dass der Einsatz zur Verbesserung der Beziehungen und für eine `Erziehung´ zu einem guten Zusammenleben ein entscheidendes Thema ist, das für uns alle in der Zukunft Priorität haben wird.“
Abschließend dankte Bischof Shaccour allen Teilnehmern mit den Worten: „Wir alle, Christen und Gläubige, gehören zum Heiligen Land. Wir sind Teil der Antwort und nicht des Problems“. Im Namen des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Antonio Franco, verteilte Bischof Marcuzzo allen Beteiligten eine Kopie der Botschaft des Papstes zum Welttag des Friedens: "Jugend zu Gerechtigkeit und Frieden erziehen“. Bei der Abfahrt fasste einer der Bischöfe der Koordination die Stimmung mit den Worten zusammen: „Wenn wir zurück in unsere Heimatländer kommen, können wir den Gläubigen unserer Diözesen sagen: Israel, Palästina und Jordanien sind nicht nur der Ursprung und Schauplatz von Problemen und Konflikten, so wie es uns einige Medien oft schildern. Hier setzten sich die religiösen Gemeinschaften und insbesondere die Kirche für die sorgfältige und gewissenhafte Suche nach einer friedlichen Koexistenz ein.“
Keiner soll alleine glauben

Trier - Mit einem feierlichen Gottesdienst im Trierer Dom hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken am 6. November die Diaspora-Aktion 2011 eröffnet. Bischof Dr. Stephan Ackermann griff in seiner Predigt das Motto der diesjährigen Diaspora-Aktion âKeiner soll alle glauben. Ermutigen. Erzählen. Erleben" auf. âEs gilt auch: Keiner kann alleine glauben. Es braucht die Gemeinschaft, der Glaubenden, die stärkt und stützt", sagte der Bischof. Höhepunkt der Diaspora-Aktion 2011 ist der Diaspora-Sonntag am 20. November. An diesem Tag wird in den katholischen Gottesdiensten in ganz Deutschland für die Belange der Katholiken gesammelt, die in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum in einer extremen Minderheitensituation leben. (weiter...)
10/18/11
Papst Benedikt ruft ein "Jahr des Glaubens" aus

Am vergangenen Sonntag kündigte Papst Benedikt XVI. seine Entscheidung an, ein besonderes âJahr des Glaubens" auszurufen, das am 11. Oktober 2012 - dem 50. Jahrestag der Eröffnung des 2. Ãkumenischen Vatikanischen Konzils - beginnen und am 24. November 2013, dem Hochfest Christkönig, abgeschlossen werden wird. Die Motivationen, Zielsetzungen und Leitlinien dieses âJahres" hat Benedikt XVI. im Apostolischen Schreiben in Form eines Motu proprio âPorta fidei" dargelegt, das hier heruntergeladen werden kann: Motu Proprio "Porta fidei"
Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz in Paderborn beendet
Die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz haben am Mittag die Vollversammlung in Paderborn beendet. Auf Einladung des Erzbischofs von Paderborn und des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken waren sie knapp eine Woche in der Stadt des Heiligen Liborius zu Gast.
Neben den verschiedenen Arbeitssitzungen standen auch kulturelle und gottesdienstliche Veranstaltungen auf dem Programm.
Der Pressebericht sowie ein Bericht über die Situation der Kirche in Skandinavien wurde veröffentlicht.
09/18/11
Die nordischen Bischöfe feiern feierliches Ponitfikalamt im Hohen Dom in Paderborn
Am Sonntag, d. 18. September zelebrierten die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz im Hohen Dom zu Paderborn ein feierliches Pontifikalamt. Hauptzelebrant war Bischof Anders Arborelius (Bischof von Stockholm und Vorsitzender der NBK), die Predigt hielt Bischof Teemu Sippo aus Finnland.
09/16/11
Die Nordische Bischofskonferenz tagt in Paderborn

Herbstvollversammlung vom 16.-21. September 2011
Die Herbstvollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz findet auf Einladung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken und des Paderborner Erzbischofs vom 16. bis 21. September 2011 erstmals in Paderborn statt.
An der Herbstvollversammlung nehmen alle Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz teil:
- Bischof Anders Arborelius, Vorsitzender der NBK (Bistum Stockholm/Schweden),
- Bischof Bernt Eidsvig (Bistum Oslo und Prälatur Trondheim/Norwegen),
- Bischof Berislav Grgiç (Prälatur Tromsø/Norwegen),
- Bischof Peter Bürcher (Bistum Reykjavik/Island),
- Bischof Teemu Sippo (Bistum Helsinki/Finnland),
- Bischof Czeslaw Kozon (Bistum Kopenhagen/Dänemark).
AuÃerdem ist der Altbischof von Oslo, Bischof Gerhard Schwenzer, anwesend.
Themen der Tagung sind unter anderem
- die Priesterseminare in Nordeuropa
- die Bischofssynode zur Neuevangelisierung 2012 in Rom
- Neuevangelisierung aus Sicht der Diaspora
- die Zukunft der ökumenischen Zusammenarbeit in den nordeuropäischen Ländern
- der geplante Neubau der katholischen Bischofskirche in Trondheim in Norwegen
- der Umgang der katholischen Kirche mit dem Attentat von Oslo
Nordische Bischöfe feiern Gottesdienst im Paderborner Dom
Die Bischöfe aus Nordeuropa feiern am kommenden Sonntag um 10 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn das Kapitelsamt. Hauptzelebrant ist der Bischof von Stockholm, Anders Arborelius. Die katholischen Bischöfe aus Norwegen, Finnland, Island und Dänemark sowie der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen, konzelebrieren. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch das Hildegard-Ensemble aus Kopenhagen.
AuÃerdem feiern die nordischen Bischöfe am Sonntag um 18.30 Uhr eine feierliche Vesper in St. Johannes Baptist in Büren-Siddinghausen. Am Montag zelebrieren sie um 19 Uhr die Abendmesse in St. Kilian in Büren-Brenken.
Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz trauern mit dem norwegischen Volk

Die Bischöfe nordischen Bischofskonferenz haben einem Brief an den norwegischen Staatsminister dem norwegischen Volk ihr Beileid ausgesprochen.
Mit "Trauer und Entsetzen" haben sie die Nachricht von den Anschlägen in Oslo und Utøya vernommen und bezeichnen diese furchtbaren Ereignisse als "Ausdruck sinnloser Gewalt", die "unbeschreibliches Leid und Verzweiflung über viele Menschen" bringe. (weiter...)
Papst verurteilt Anschläge in Norwegen als 'Akte sinnloser Gewalt'

Benedikt XVI. ruft die norwegische Bevölkerung zu einem geeinten und entschlossenen Eintreten gegen Hass und Konflikte auf
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Benedikt XVI. hat die Anschläge von Oslo und Utoya als "Akte sinnloser Gewalt" verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Der Papst sei "zutiefst traurig" über die vielen Toten und Verletzten, heiÃt es in einem am Samstagabend vom Vatikan veröffentlichten Beileidsschreiben an König Harald V. von Norwegen.
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06/29/11
Zukunft der Kirche - Kirche der Zukunft
Eine pilgernde, hörende und dienende Kiche
Unter diesem Titel steht die diesjährige Nordische thelogische Studientagung, die vom Ansgarwerk ausgerichtet wird.
Vielen Verantwortlichen in der Kirche ist durch die innerkirchliche Vorfälle im Jahr 2010 bewusst geworden, dass die Kirche in eine Vertrauenskrise geraten ist und vor neuen Herausforderungen einer missionarischen Pastoral und Spiritualität steht. Diese Erneuerung wurde während der theologischen Studientagung in Haus Ohrbeck in den Blick genommen. Die vier STichworte "pilgernd, hörend, verkündigend, dienend", wurden jeweils an einem der Tage in ihrer theologischen, pastoralen und spirituellen Diemension bedacht, um darin Impulse für eine innovative und in die Zukunft blickende Seelsorge zu finden.
Drei weitere Tagungsinhalte ergänzten die Seminararbeit der Studientagung:
- der Besuch des Bischofs von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode, dem das genannte Thema persönlich und in seinem Amt als Vorsitzender der pastoralen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ein besonderes Anliegen ist,
- die Mitfeier des Pontifikalamtes am Sonntag (03.07.11 im Dom zu Osnabrück), in dem die Seligsprechung der Lübecker Märtyrer nachgefeiert wird. Zur Vorbereitung auf diesen Gottesdienst kommt am Samstag Prof. Dr. Helmut Rolfes, ein Spezialist in der Forschung zu den Lübecker Märtyrern.
- und eine Exkursion am Sonntagnachmittag (Besuch einer zum Kolumbarium umgewandelten Kirche und eines Gemeindefestes).
Die Neuevangelisierung in Europa im Mittelpunkt des Treffens der Generalsekretäre und der Pressesprecher der Bischofskonferenzen Europas
Das Thema der âNeuevangelisierung" in Europa wird im Mittelpunkt beider aufeinanderfolgenden Treffen des CCEE stehen: Zunächst werden sich die Generalsekretäre vom kommenden 16. bis zum 19. Juni in Vilnius treffen. Danach wird die litauische Hauptstadt das Treffen der Pressesprecher und Pressebeauftragten der Bischofskonferenzen Europas (18.-21. Juni 2011) beherbergen. Zum ersten Mal ruft der CCEE Generalsekretäre und Pressesprecher zusammen, um die Kommunikationsstrategie der Kirche gemeinsam zu erörtern. (weiter...)
05/03/11
Rundschreiben der Kongregation für die Glaubenslehre
Um den Bischofskonferenzen zu helfen, Leitlinien für die Behandlung von Fällen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Kleriker zu erstellen, hat die Kongregation für die Glaubenslehre ein Schreiben an alle Bischöfe herausgegeben.
Das Schreiben betont die Notwendigkeit, dass sie Kirche die Bereitschaft zeigt, Opfer und deren Angehörige anzuhören und für deren seelsorgerlichen und psychologischen Beistand zu sorgen. Darüber hinaus sollen Programme zur Prävention erstellt und auf die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten überprüft werden. Die Begleitung von Priestern und die Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden sind ebenso wichtige Aspekte, die in den Leitlinien Eingang finden müssen.
Hier das Rundschreiben der Glaubenskongregation im Wortlaut.
05/13/11
Päpstliche Kommission "Ecclesia Dei"

Die Päpstliche Kommission âEcclesia Dei" hat heute die Instruktion mit den Ausführungsbestimmungen zur Anwendung des Motu proprio âSummorum Pontificum" zur Liberalisierung des so genannten alten Ritus veröffentlicht. Die Instruktion trägt den Namen âUniversae Ecclesiae".
Papst Benedikt XVI. verdeutlicht in der Instruktion: âEs gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groÃ; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein".
Der volle Wortlaut der Instruktion ist hier zu finden:
03/14/11
Pressemitteilung der NBK

Die Anwesenheit vieler pakistanscher Einwanderer in den nordischen Ländern veranlasst uns, unsere grosse Trauer über die kürzliche Ermordung des pakistanischen Ministers für Minderheiten, Shahbaz Bhatti, zum Ausdruck zu bringen, der im Alter von 42 Jahren von religiösen Extremisten in Islamabad getötet wurde. (weiter)
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02/09/11
Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz in Jerusalem
Vom 31. Januar bis zum 7. Februar war die Nordische Bischofskonferenz erstmals zu einer Vollversammlung im Heiligen Land. Die Vollversammlung war zugleich eine Wallfahrt zu den Heiligen Stätten. Neben den Besuchen in Jerusalem und Umgebung standen verschieden Punkte auf der Tagesordnung.
Als Schwerpunktthema diskutierten die Bischöfe die geplanten gemeinsamen Richtlinien der nordischen Kirche für den Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche. Diese Fragen fordern sehr viel detaillierte und umfassendere Regeln als diejenigen der zivilen Gesetzgebung. Daher haben die katholischen Bistümer im Norden Vorschläge zu einem Bereitschaftsplan erarbeitet, die eingehend auf der Sitzung in Jerusalem besprochen wurden. Dort wurde auch eine theologische Einleitung zu diesen Richtlinien sowie gemeinsame Definitionen für den Begriff des sexuellen Missbrauchs vorbereitet sowie Vorbeugungsmassnahmen diskutiert, um sexuellen Missbrauch in Zukunft zu verhindern.
Der allererste Besuch der Nordischen Bischofskonferenz in Jerusalem war auch verschiedenen Begegnungen mit lokalen kirchlichen Autoritäten und Gläubigen gewidmet. Die Bischöfe waren sehr beeindruckt von der Offenheit und dem Mut der Christen im Heiligen Land.
"Die Geschichte der Kirche in Jerusalem ist unsere Geschichte; und die Zukunft dieser Kirche berührt und tief und betrifft uns alle", sagten die nordischen Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung.
"Es ist unsere gemeinsame Hoffnung, dass Jerusalem eine Stadt des Friedens wird und damit von prophetischer Bedeutung für alle Juden, Muslimen und Christen."
Auf der Vollversammlung wurde auch der Vorsitzende Bischof Anders Arborelius OCD (Stockholm) sowie sein Stellvertreter Bischof Czeslaw Kozon (Kopenhagen) für weitere 4 Jahre wiedergewählt, ebenso Bischof Bernt Eidsvig (Oslo) als Mitglied des Ständigen Rates und Sr. Anna Mirijam Kaschner ,cps als Generalsekretärin.
Erklärung der nordischen Bischofskonferenz

http://www.nordicbishopsconference.org/
5. Januar 2011
Pressemitteilung
der katholischen Bischöfe Skandinaviens über den Bombenangriff in Alexandria
Die nordisch-katholischen Bischöfe, die in diesen Tagen in Djursholm (Schweden) versammelt sind, haben die folgende Erklärung bezüglich des Terrorangriffs auf eine koptisch-katholische Kirche in Ãgypten abgegeben:
âMit tiefer Sorge haben wir - die römisch-katholischen Bischöfe in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden - die Nachricht von einem weiteren Angriff auf eine Kirche im mittleren Osten vernommen, diesmal in Alexandrien, wo eine Reihe koptischer Christen ermordet wurden. Nur kurze Zeit nach dem Massaker in der syrisch-katholischen Kirche in Bagdad werden wir wieder Zeuge einer neuen Terrorhandlung die direkt gegen die verwundbare christliche Minderheit in diesem Teil der Erde gerichtet ist.
Wir fordern daher die Autoritäten dieser Länder auf, die Christen und ihre heiligen Stätten mit ganzem Einsatz zu schützen. Wir fordern auch die Regierungen in unseren nordischen Ländern auf, das Recht auf Religionsfreiheit zu verteidigen und einzugreifen um alle religiösen Minderheiten im mittleren Osten und anderen Teilen der Welt zu beschützen.
Mit Freude haben wir vernommen, dass Papst Benedikt XVI. die Führer aller Religionsgemeinschaften in diesem Herbst nach Assisi einladen wird. Seine Absicht ist es, die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den religiösen Führern zu stärken und Frieden und Gerechtigkeit zu fördern. Zusammen mit allen Gläubigen aller Ãberzeugungen wollen wir uns Gewalt und Machtausübung im Namen der Religion widersetzen.
Es war schon länger der Wunsch der Nordischen Bischofskonferenz, sich im Februar dieses Jahres in Jerusalem zu versammeln. Unsere Absicht ist es, innerhalb der Mauern der heiligen Stadt - unser Engagement in diesen Fragen sichtbar zu machen und für Frieden und Gerechtigkeit zu beten."
Die nordischen Bischöfe haben sich vom 3.-5. Januar 2011 in Djursholm (Schweden) getroffen. Auf ihrer Tagesordnung standen u.a. die Priesterausbildung in den nordischen Ländern sowie die Richtlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, die auch Schwerpunktthemen auf der Konferenz in Jerusalem sein werden.
Die Bischöfe nahmen auÃerdem an einem Medientraining teil, das von einem Redakteur und einem Journalisten der âKatholischen Fernseharbeit" durchgeführt wurde.
Der Apostolische Nuntius Erzbischof Emil Paul Tscherrig nahm an einigen Sitzungen teil, um die Situation der katholischen Kirche im Norden zu diskutieren.
10/13/10
Nordisch Katholischer Familienrat gegründet

Die Nordische Bischofskonferenz hat auf ihrer Vollversammlung in Bergen (2.-7. September 2010) die Vorbereitungsgruppe des Familienkongresses âLeben und Liebe", der im Mai in Jönköping stattfand, beauftragt, einen Nordisch-Katholischen-Familienrat zu gründen. Dieser neue Rat hat u.a. die Aufgabe, weitere Familienkongresse zu organisieren und durchzuführen. Als Kontaktperson zwischen dem Rat und der Bischofskonferenz wurde der Bischof von Tromsø, Exzellenz Berislav Grgic ernannt.
03/18/10
Die Nordische Bischofskonferenz zum Ad Limina Besuch in Rom

Die Bischöfe der Nordischen Bischofskonferenz befinden sich derzeit in Rom zum sogenannten "Visita Ad Limina". Ca. alle 5 Jahre kommen alle Bischöfe nach Rom, um mit dem Papst und den verschiedenen Kongregationen und Dikasterien zusammenzutreffen und relevante Fragen zu besprechen.
Das Programm der Bischöfe ist sehr dicht, denn zeitgleich mit dem Ad Limina Besuch findet auch die Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. auch die Ãbersetzungen verschiedener liturgischer Texte in die jeweiligen Sprachen der Bischofskonferenz.








